Naturkohle

Eine alte Lebensweisheit gilt besonders auch für Shisha Raucher: ohne Kohle ist nix los. Um überhaupt eine Wasserpfeifen Session starten zu können, muss die Kohle glühen. Doch welche nehmen? Die überwiegende Mehrheit der Raucher verwendet Naturkohle. Schon der Name besagt, dass es sich um ein reines Naturprodukt handelt. Meist besteht sie aus gepresster Kokosnussschale, es gibt aber auch Bambuskohle. Shisharaucher sind der Umweltbewegung also schon immer einen Schritt voraus gewesen: für unsere Kohle stirbt kein Baum!

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Naturkohle für Wasserpfeifen als erste Wahl

Die Kohle ist bei einer Shisha-Session eine der wichtigsten Zutaten, um überhaupt rauchen zu können. Sie ist die Wärmequelle, mit der Tabak oder Dampfsteine erhitzt werden und ihre Aromen entfalten. Für viele Wasserpfeifen-Fans ist Naturkohle die erste Wahl und es gibt sie inzwischen von unzähligen Herstellern, wie zum Beispiel Al Duchan oder Black Cocos. Neben Naturkohle gibt es auch selbstzündende Kohle , die sich einfach und schnell in wenigen Sekunden mit einem Feuerzeug entfachen lässt. Während dieser ein geringer Teil Schwarzpulver und Magnesium beigesetzt wird, ist Naturkohle völlig frei von chemischen Zusätzen und ein reines Naturprodukt. Sie wird meist aus Kokosnussschalen hergestellt, die als Nebenprodukt bei der Kokosverarbeitung entstehen. Da für die Produktion keine Palmen gefällt werden müssen, ist die Gewinnung sowohl umweltfreundlich als auch nachhaltig. Allerdings gibt es auch Naturkohle-Arten, die aus Bambus hergestellt werden, wie zum Beispiel Aladin Bamboocha. Einige wenige Naturkohlen bestehen dagegen aus Olivenbaum-, Orangenbaum- oder Limettenholz. Bei der Herstellung von Kokoskohle wird zunächst das Ausgangsmaterial verbrannt, zu Koks weiterverarbeitet und schließlich zu einem Pulver zermalmt. Anschließend wird dieses mit Stärke und Wasser vermischt und in Form gepresst. Je nach Hersteller gibt es kubische, rechteckige oder runde Kohlen.

Naturkohle von Black Cocos, Amy Gold und Co.

Naturkohle zeichnet sich vor allem durch ihre hohe Brenntemperatur sowie geringe Rauch- und Geruchsentwicklung aus. Im Unterschied zu Selbstzünder-Kohle beeinflusst sie nicht den Tabakgeschmack und hat eine deutlich längere Brenndauer. Während schnellzündende Tabs in 30 bis 45 Minuten verbrannt sind, beträgt die Brenndauer bei Naturkohle 60 bis 90 Minuten. Mit 5 bis 10 Euro je Kilogramm ist sie etwas teurer in der Anschaffung. Shisha-Raucher können mittlerweile aus einer Vielzahl von Herstellern und zwischen unterschiedlichen Packungsgrößen auswählen. Naturkohle ist als Packungseinheit von 1 bis 4 Kilogramm oder als Vorratspack von 10 bis 20 Kilogramm erhältlich. Auf dem Markt dominieren vorwiegend Naturkohlen aus Kokosnussschalen. Zu den beliebtesten Marken zählen unter anderem Black Cocos, Cocobrico oder Cococha. Abhängig vom Hersteller, dem Material und der Form können sich die Naturkohlen in der Hitzeentwicklung und Brenndauer stark voneinander unterscheiden. Einige Shisha-Kohlen, wie die Amy Gold Kohle Gastro Amy Gold Kohle Gastro im praktischen 10-Kilogramm-Pack, eignet sich nicht nur für Wasserpfeifen, sondern ebenfalls für Kohlegrills, Kachel- und Kaminöfen.

Shisha-Naturkohle anzünden: So klappt es

Anders als selbstzündende Kohle lässt sich Naturkohle nicht einfach mit einem Feuerzeug oder einer Kerze zum Glühen bringen. Zum Anzünden benötigst du spezielle Kohleanzünder , die entweder elektrisch oder gasbetrieben sind. Der Hersteller Black Cocos bietet beispielsweise ein Komplett-Set bestehend aus Naturkohle, Kohleanzünder und Panzerfolie an. Die meisten Kohleanzünder sind elektrisch und ähneln einer Mini-Herdplatte. Die Kohle legst du einfach auf das Gitter und es dauert zwischen 10 und 20 Minuten, bis die Kohle durchgeglüht ist. Bei gasbetriebenen Kohleanzündern hältst du die Naturkohle mit einer Kohlezange über die Flamme und drehst sie immer wieder, bis sie vollständig durchgeglüht ist. Solche Gas-Anzünder, wie der AO Gaskocher, sind besonders praktisch für unterwegs und im Freien. Achte beim Anzünden aber stets darauf, dass die Räume gut durchlüftet sind, da beim Erhitzen der Kohle Kohlenstoffmonoxid entsteht. Eine feuerfeste Unterlage sowie ein vorsichtiger Umgang mit Anzünder, glühender Kohle oder Zange sind unerlässlich, um Unfälle und Verbrennungen zu vermeiden.